DSGVO – Fragen und Antworten

(Q & A zu den wichtigsten Kunden-Fragen)

Hier verzeichne ich die Haupt-Fragen, die mich zum Thema DSGVO erreichen und versuche, sie zu beantworten.

 

 

  1. Warum muss man das alles umsetzen?
    – weil es Gesetz ist, weil man Opfer von Abmahnbetrügern werden kann und weil man, wenn man es RICHTIG macht, davon auch profitiert
  2. Warum habt Ihr Webdesigner das nicht früher gemacht?
    – Webdesigner sind keine Datenschutz-Experten und keine Rechtsanwälte. Webdesigner setzen die Vorgabe der Kunden um, und Datenschutz ist nunmal eine nicht delegierbare Hauptpflicht der Unternehmensleitung. Ein vernünftiger Webdesigner wird Ihnen allerdings mitteilen, dass Sie sich um das Problem kümmern sollten, gute Wissensquellen im Netz kennen und auch einen HAFTUNGSFREIEN Vorschlag zur Umsetzung der Vorschriften haben.
  3. Warum ist das Thema jetzt erst, auf den letzten Drücker, relevant?
    – zum Teil deshalb, weil die Regierung noch Ende 2016 sich sehr deutlich GEGEN zu starken Datenschutz äußerte. Das führte dazu, dass auch die Berufsverbände und Ämter das Thema nicht sehr ernst nahmen. Erst im Jahr 2017 / 2018, als immer mehr das Ausmaß der Daten-Skandale bekannt wurden, schwenkte die Regierung um und redete plötzlich von der Wichtigkeit des Datenschutzes.
  4. OK. Ich muss es also machen. Wo steht GENAU, was ich tun muss?
    – Nirgends. Die AUSLEGUNG der DSGVO ist nämlich Ansichtssache und wird sich erst in langer Rechtspraxis erweisen. Es kann auch sein, dass Friseurgeschäfte dabei vor Gericht anders beurteilt werden als Steuerberater-Büros. Aber sicher ist das nicht.
  5. Was droht mir bei fehlerhafter Umsetzung dieses Gesetzes, das ich nicht verstehe und das mich zu Dingen verpflichtet, die ich nicht kann?
    – Ich halte die Abmahnung durch Abzocker für die reellste Gefahr, was leider die Rechtspraxis weiter verwässern wird, bis dann endlich, nach 10 Jahren, der Bundesgerichtshof Rechtsfrieden schafft. Als oberste Instanz kann er dann festlegen, nach wievielen Monaten ein Gemüsestand auf dem Stadtmarkt die Adresse eines Lieferkunden von dem Zettel radieren darf, kann oder muss, auf den sie notiert wurde. Und was danach mit dem Zettel geschieht. Und ob und wie die/der Kunde/in zu informieren ist, dass die Hausnummer, die vor drei Monaten notiert wurde, auf dem Zettel stand, welche Schriftart zum Notieren verwendet wurde, und ob das Papier anschließend geschreddert, zu Pappmaché verarbeitet oder aufgegessen wurde…

 

 

 

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