Wie Sie facebook besser nutzen

Schreiben in Facebook

Was Sie facebook schreiben, gehört facebook. Das heißt, es verschwindet im Stream und ist nur mit endlos viel Blättern, viel Geduld und einer miesen Suchfunktion wiederzufinden.

Dazu bekommt es Füße: es wird von andern weitergereicht, häufig, ohne dass Ihr Name damit verbunden bleibt – und Sie verlieren Ihr Gesagtes rasch aus den Augen.

Das ist dann noch ärgerlicher, wenn man gar nicht mehr will, dass es im Netz bleiben soll; die Weiterverbreitung ist nicht kontrollierbar. Beispiel: stiehlt jemand Ihre Inhalte und ändert dann seine „Privacy“ Einstellungen oder ent-freundet Sie, können Sie ihren Text nicht mehr nachverfolgen.

Facebook bietet auch sehr wenig Möglichkeiten, mit dem Text zu arbeiten, ihn zu verwalten oder zu gestalten. Formatierungen sind kaum möglich, zum Ausgleich zwingt facebook uns dümmliche Effekte auf.

Unter allen Gesichtspunkten des Schreibens ist facebook also minderwertig.
Dennoch wollen wir uns im Netz äußern, und facebook oder auch Whatsapp gehören inzwischen einfach dazu.

Was tun, um die Kontrolle nicht zu verlieren?

Ein guter Weg, um selbst die Übersicht zu behalten, ist, dass Sie facebook gegenüber etwas skrupelloser werden. Bitte kein Mitleid –
facebook ist ein Moloch, der Ihre Daten verhökert, es ist kein Verbrechen, damit geschickt umzugehen. Das tun übrigens so gut wie alle erfolgreichen Publizisten und Kreativen: sie nutzen facebook SEKUNDÄR.

Das heißt, sie publizieren auf ihrer eigenen Plattform im Internet, etwa einer Webseite, und setzen von facebook aus nur den LINK dorthin. Oder sie publizieren einen Inhalt nur für die kurze Zeit von einigen Tagen auf facebook und übertragen den Inhalt dann auf ihre EIGENE Seite.

So vervielfachen Sie Ihre Leserzahl, behalten die Kontrolle und verwenden facebook als Werbemedium. Dazu machen Sie einen besseren Eindruck: Ihr Publikum sieht, Sie können noch etwas anderes außer facebook. Sollten Sie die Texte ändern wollen, ist das kein Problem –
der Link zeigt ja weiterhin zum selben Inhalt und ist so auch aus facebook gleich gut oder gleich schlecht wie zuvor zu finden. Ihre Möglichkeiten, mit Ihrem Text nun zu arbeiten, steigen dadurch massiv –
Sie können illustrieren, formatieren, strukturieren. Geht alles nicht auf facebook. Obendrein können Sie Ihre Texte auf diese Weise leicht zu Büchern oder Druckdokumenten zusammenfassen, als Werbeträger einsetzen, und, mein Hauptargument:

so schafft Ihr Text einen Mehrwert für SIE. Und nicht für eine steuerhinterziehende Monsterfirma aus den USA.

Publish or perish,

Ihr

Timmo Strohm

P.S. Dieser Text ist eine E-Mail. Ich sende ihn aber auch an mein Blog „https://vermehrfachung.wordpress.com„, so dass er auch Dritten nützt. Und mir auch: wieder ein Artikel publiziert 🙂

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