Webseiten Basics

Sie sind ein Start-UP oder wollen eine Internet-Präsenz beginnen? Dann werden Sie möglicherweise einen eigenen Ort im Netz schaffen wollen, der ihre Adresse ist und Ihren Firmennamen repräsentiert. Also werden Sie Kunde bei einem Internet-Provider. Und jetzt?

Jetzt sollten Sie die „Baukästen“ der Provider vermeiden und eine einfache, eigene und flexible Lösung suchen. Hier einige Anregungen dazu.

Aufbau einer Internet-Seite

Die kleinste Fassung einer Internet-Seite ist die „Web-Visitenkarte“. Dabei handelt es sich einfach um eine einzelne Seite mit eigener Internet-Adresse, die ähnlich dem Eintrag ins Branchenbuch grundlegendste Information zur Verfügung stellt.

Web-Visitenkarten sind völlig sinnvoll, um eine Domain zu sichern, auffindbar zu werden und der Suchmaschine mal einen ersten Hinweis zu geben. Allemal sind sie vernünftiger als halbfertige Seiten, die großspurig verkünden, eine Baustelle zu sein: genauso, wie Sie nicht halb angezogen auf die Party gehen, gehen Sie nicht halbfertig ins Netz. Eine kleine, in sich geschlossene Seite mit sinnvoller Information hat ihre Berechtigung.

Es ist natürlich schön, wenn es etwas vollständiger wird und „richtiger“ aussieht. Beim Aufbau neuer Internet-Seiten folgen Sie zunächst dem bewährten HAKI-Schema:

H ome (Startseite)
A bout (Worum geht es hier)
K ontakt (Direkte Kontaktmöglichkeit)
I mpressum (Ladungsfähige Anschrift, Webimpressum gem. TMG)

Grundgerüst Webseiten
grundgeruest webseiten

Dieses Schema lässt sich natürlich beliebig erweitern. Eine Internet-Seite soll eine Geschichte erzählen und dabei sympathisch und leicht daherkommen: leicht bedienbar, leicht verständlich, übersichtlich.

grundgeruest webseiten erweitert

Bei der Planung eines Internet-Projektes wird jede ordentliche Agentur Ihnen übrigens rasch einen Vorschlag für eine solche Hierarchie vorlegen. Davon ausgehend, kann dann ein Pflichtenheft angelegt werden, welcher Teil des Projektes bis wann fertig ist.

 

Modularer Aufbau von Web-Projekten

Wichtig ist, Web-Projekte Stück für Stück in eigenständigen Phasen aufzubauen. Jede Version Ihrer Webseite wird für sich entwickelt. Entweder wird diese im nächsten Schritt erweitert oder durch etwas Größeres ersetzt. Aber lassen Sie sich nicht auf Riesenprojekte ein, die grandios scheitern können. Zunächst bauen Sie eine kleine Seite. Dieser sollten Sie eine Zeitlang dabei zuschauen, wie sie auf die Menschen und auf die Suchmaschinen wirkt. Dann erst sollten Sie größer werden. Gute Seiten wachsen mit ihren Firmen.

Das Internet hat viel Platz, und Sie können unendlich anbauen. Aber bleiben Sie bei klaren Versionen Ihrer Web-Publikation. Zeigen Sie sich der Welt lieber als der souveräne Planer eines kleinen Projekts, und nicht als der überforderte Bewohner einer ewigen Baustelle.

 

Der erste Eindruck einer Webseite

Beachten sollten Sie, dass Surfer nach zahlreichen Studien innerhalb der ersten Sekunden sofort die Antwort auf zwei Fragen brauchen:

  1. Worum geht´s ?
  2. Was ist aktuell?

Webseiten, die diese Information nicht schnellstens liefern, werden mit erhöhter Wahrscheinlichkeit sofort wieder verlassen. Dazu muss man wissen, dass die durchschnittliche Verweildauer eines Surfers auf einer einzelnen Webseite ebenfalls nur wenige Sekunden beträgt.

Beim Erstellen einer neuen Webseite sollten Sie auf das Persönliche, auf Klarheit, gute Lesbarkeit und Übersichtlichkeit achten.

Webseiten, die ROTE Gestaltungsmittel enthalten, werden länger und öfter besucht als solche, die keine Rottöne haben.

Wenn Sie ehrlich und schussecht sind, ist das übrigens langfristig wirksamer als stolze Übertreibungen… weil das Internet von Übertreibungen nur so wimmelt, können Sie sich durch Echtheit wohltuend absetzen. Auffallen durch Untertreibung ist einer der besten Tricks im Internet.

In diesem Sinne: Viel Erfolg!

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