Desiderata Projekt – Stilvorgaben

Mindmap Desiderata Projekt

Wie arbeitet dieses Projekt?

Das Desiderata Projekt zeichnet sich durch folgende Eigenschaften aus:

  1. Es will sich von vielen anderen Projekten krass absetzen. Insbesondere will es sich keiner Propaganda unterordnen, sondern viele Standpunkte integrieren.
  2. Es ist unpolitisch und undogmatisch. Die Ethik des Projektes ergibt sich aus seinem Zweck der Verständigung, des Austauschs und der Integration.
  3. Es will keine Mode-Erscheinung sein und nicht Flüchtlinge instrumentalisieren. Das Projekt braucht keine Flüchtlingskrise als Existenzberechtigung und funktioniert auch ohne politische Notfälle.

Daraus ergeben sich für die Methoden, den Stil und die Sprache diverse Vorgaben.

Methoden

Soweit möglich, werden offene Standards, freie Software (Open Source) und freie Formate verwendet. Bei den Internet-Technologien werden Barrierefreiheit und Responsiveness angestrebt.

Stil

Alle Aktionen rund ums Projekt sind transparent, offen und politisch neutral. Einseitiger Extremismus in jeder Form wird abgelehnt. Es wird auf Ausgleich hingearbeitet. Gegensätzliche Standpunkte sind willkommen und werden genutzt: das bedeutet, Populismus muss mit Differenziertheit, das eine Extrem mit dem anderen kontrastiert. Stellung wird nicht bezogen. Meinungsfreiheit ist die Voraussetzung und die logische Folge dieser Arbeitsweise.

Sprache

Die typischen »Buzzwords« in bemühtem Jargon werden genauso vermieden wie dumpfe Drei-Wort-Parolen oder Generalisierungen. Es werden wenig Anglizismen oder Plastikwörter verwendet, stattdessen wird das Projekt von Anfang an in mehreren Sprachen geführt. Politisch aufgeladene Begriffe wie „Gutmensch“, „besorgte Bürger“ und ähnliche werden vermieden. Um Intellektualität bemühte Pseudofachworte wie „Win-win-Situation“, die keinen Hering mehr vom Teller ziehen, werden vermieden. Das Projekt verortet sich nicht per Wortschatz in einer bestimmten Doktrin. Während die Sprache so weit wie möglich unsere Überzeugung einer wahren Gleichberechtigung aller Geschlechter und Rassen reflektiert, wird keine der diversen „Genderisierungen“ eingesetzt.

Ethik

Dieses Projekt wird getragen von ethischen Grundsätzen. Es ist aber vor allem ein pragmatisches Projekt. Da es sich im interkulturellen Raum ansiedelt, beruft es sich eher auf die Lehren des Lao Tse, des Seneca und des Sokrates als auf die abrahamitischen Religionen. Der Bezugsrahmen soll eine Ethik sein, die alle menschlichen Kulturen im Positiven verbindet. Gelingt es, eine derartige Ethik populärer zu machen, könnte vielem Hass der Boden entzogen werden…

 

 

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