Gastbeitrag: Logos und wie man sie gestaltet (Eddie Briebrecher)

Gastbeitrag:
Eddie Briebrecher arbeitet als Designer in Ravensburg. Sein „Büro für Gestaltung“ ist weit über die Region hinaus für herausragende Designs bekannt. Hier hat er sich für Sie zu einem wichtigen Thema Gedanken gemacht, das gerade im Internet eine enorme Rolle spielt: worauf kommt es bei einem Logo eigentlich an?

 

 


Was macht ein gutes Logo aus?

Die Story hinter dem Logo

Ein Logo sollte eine „Geschichte“ erzählen können. Es ist im Vorfeld erforderlich, sich gründliche Gedanken über die Person, das Unternehmen, das Produkt zu machen. Aus den Informationen, die man so erhält, können sich schon Gestaltungsansätze wie Form, Farbe, etc. herauskristallisieren.

EIN-FACH!!

Ein Logo sollte, wenn möglich, einfach gestaltet sein. Je komplexer es ist, desto schwieriger ist, es schnell zu erfassen und wiederzuerkennen. Es sollte gut erkennbar sein, wenn es z.B. auf einem Kugelschreiber gedruckt wird, deshalb kommen viele Details und filigrane Linien nicht in Frage. Wichtige Designregel: Kiss = Keep it Simple, Stupid ! (Bleib einfach, Dummerchen).

Grundregeln

Klischees sollten vermieden werden. Ein Logo darf mit der Erwartungshaltung des Betrachters spielen, dadurch bleibt es länger im Gedächtnis. Proportionen und Weißraum sind sehr wichtig für ein gutes Logo. Wirkt es schwer? Leicht? Kippt es? Ist es zerbrechlich? Ist es stabil? Ist es dynamisch? Ist es seriös?

Das Logo soll auf möglichst verschiedenen Medien funktionieren. Dies ist im Vorfeld zu bedenken damit es im Web und auf verschiedenen Drucksachen einheitlich erscheint.

Konflikte vermeiden

Vor dem Gestaltungsprozess empfiehlt es sich eine gründliche Recherche zu machen, um zu vermeiden dass man nicht ein Logo gestaltet das einem anderen ähnlich sieht. Um ein Logo in verschiedenen Medien und verschiedenen Größen nutzen zu können ist es ratsam, mit einem Vektorgrafikprogramm zu arbeiten. Ein so erstelltes Logo lässt sich verlustfrei vergrößern und verkleinern.

Zeitlosigkeit

Ein Logo sollte zeitlos sein. Es gibt regelmäßig neue Gestaltungstrends. Wenn man auf diese aufspringt und sie zu sehr bei der Gestaltung berücksichtigt, kann es passieren, dass es nach wenigen Jahren aus sieht wie „von gestern“.

Diese Tipps sind nicht vollständig. Manchmal kann man „Regeln“ auch bewusst brechen. Langfristig sollte man mit offenen Augen durch die Welt gehen und darauf achten, was gestalterisch so passiert.

 

Autor:
Edwin Briebrecher
Ravensburg

Weitere Informationen: http://www.briebrecher.de/


 

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