Die Waffen des Werbers

Ihre Waffen in der Internet-Werbeschlacht

 

Die Message bestimmt den Kanal

Suchmaschinen Hypnose

Waffe Nr. 1 in Ihrem Kampf um Kunden und Märkte ist das wirkliche Leben. Vergessen Sie nie, dass es um Menschen geht, und die funktionieren immer noch analog. Auch die Suchmaschinen suchen nicht automatische Tricks und schlaue Algorithmen, sondern Wirklichkeit – es geht eben um das tatsächlich vorhandene Produkt, das Ereignis, das sich abspielt.

Andererseits: der schlimmste Rohrkrepierer, den Sie basteln können, ist, von Anfang an auf Betrug zu setzen. Seien Sie offen, belastbar, schussecht. Die Visitenkarte mit Goldrand schadet nur, wenn Ihr Büro eine Chaos-Höhle ist. Wenn Sie dagegen ein Ereignis in der wirklichen Welt veranstalten, sollten Sie dem Internet unbedingt davon erzählen: das schafft Glaubwürdigkeit und erlaubt der Suchmaschine UND den Communities, Sie konkret einzuschätzen.

 

Corporate Identity (CI)

Logo

Maskottchen / Werbefigur

Farbschema

Schriften / Fonts

Briefkopf

Internet-Auftritt

Flyer

Presse-Erklärung

Ihr Manifest / Statement

Banner

Online-Tags

Avatar

Favicon

Social Networks

Goodies

Partner

Aktivität

Grenzen



Achten Sie stets auf eine stimmige Gesamterscheinung.

Corporate Identity (CI)

Legen Sie Ihre Merkmale fest: welches sind meine Farben, welche Fotos von Ihnen, Ihrer Firma und Belegschaft sind geeignet. Generell sollte jedes Element, das Sie erzeugen oder über das Sie sich der Öffentlichkeit präsentieren, für Sie werben und Ihr Statement verstärken. Nicht übertreiben: es hat wenig Sinn, eine Firmenuniform zu erfinden, wenn Ihre Firma nicht viel Kundenkontakt hat. Ebenso ist ein aufwändiges Logo leicht übertrieben, wenn Sie Hausmeister sind. Was auch immer Ihr Beruf oder Ihre Sparte ist, achten Sie vor allem auf eins: eine stimmige Außendarstellung.


Das Logo ist die Flagge und das Wappen Ihres Unternehmens.

Logo

Ihr Logo sollte sich schwarzweiß bzw in Graustufen ebenso gut darstellen lassen wie farbig und als GIF, JPG und bearbeitbar (vektorisiert) vorliegen.


Maskottchen sind hervorragende Werbeträger.

Maskottchen

Das Maskottchen ist nicht nur ein Blickfang und eine gute Ablenkung. Es ist auch Sympathieträger, wird nicht in Skandale verwickelt und kann mit positiven Inhalten aufgeladen werden. Schlägt es nicht ein, kann man es problemlos in der Schublade verschwinden lassen (wie etwa Microsofts furchtbare animierte Büroklammer oder der seltsame lebende Handschuh der deutschen Bundespost). Maskottchen bekommen im schlimmsten Fall die Note „NERVT“ vom Publikum, sind aber schön kontrollierbare Medien für sich – und im Erfolgsfall das ideale Merchandising.


Amerikanische Kinder können Marken und sogar Superhelden schon allein an Kombinationen aus drei Farben erkennen.

Farbschema

Legen Sie fest, welche Farben für Sie stehen. Achten Sie dabei darauf, dass der Kontrast auch noch erkennbar ist, wenn die Farben in Schwarzweiß wiedergegeben werden. Bevorzugen Sie Rot oder Kombinationen, in denen Rot enthalten ist.
Zum Farbschema gehört auch, dass Sie festlegen, wie die Vordergrund / Hintergrundfarbe ist, ob Abweichungen erlaubt sein sollen oder nicht, und bei größeren Betrieben die Spezifizierung für Print (CYMK) und Digital (RGB).


Schriftarten sind weniger wichtig, als Sie meinen.

Schriften

Schriften (BITTE nur in Print und Online nur dort, wo es zur Gestaltung unerlässlich ist. Stellen Sie nicht Standardschalter im Internet um, Sie bewirken sonst technische Fehler)


Ihr Briefkopf ist ein Aushängeschild. Es sollte zur Firma passen.

Briefkopf

Standardanschreiben vorrätig haben, Briefkopf und Briefpapier festlegen: das darf sich nicht zu oft ändern, sonst wirken Sie nicht zuverlässig.


Verbreiten Sie selbst Fotos. Sonst tun es andere.

Fotos

Sensationsbilder von Ihnen, Ihrer Firma, Ihrer Belegschaft.
In Farbe UND Schwarzweiß, sowie in Verfremdungen.

Auch hier: vorrätig sein sollten Standardbilder und aktuelle, die brandaktuellen werden bei Bedarf geschossen, hierfür sollte ein Vorgang festgelegt werden (wer in der Firma ist der Notfall-Fotograf? Ist die Kamera stets verfügbar?)


HTML ist nach wie vor wichtig.

Internet-Auftritt

Internet-Seite, gern mehrere. Hier sollten Sie SEO-Grundsätze berücksichtigen. Es kann wichtig sein, für eine bestimmte Kampagne einen eigenen Auftritt zu entwerfen, etwa eine Weihnachts-Seite für eine Aktion zum Thema Weihnachtsgeschenke. Diese kann auch über das Ende der Aktion hinaus bestehen bleiben und danach weiterwirken.


WordPress läuft fast auf einem Drittel aller Webseiten.

Blog(s)

Blogging ist ein wertvoller Weg, um in der Netz-Community regelmäßig Neuigkeiten zu verteilen. Zudem ist es eine sehr kontrollierte Methode, um mit dem Publikum zu interagieren – langsamer, aber viel zielsicherer als das Dauergequake auf facebook. Blogs sind als gut durchsuchbare Informations-Träger auch eine gern besuchte Quelle für Recherchierende.


Wanderer zwischen den Welten.

QR-Code

Ideal, um offline drauf hinzuweisen, was Ihre Adresse ist und auf Plakate gedruckt werden zu können. Suchmaschinen beachten Printmedien, die digital vorliegen, auch als Hinweis darauf, dass eine Aktivität nicht rein online stattfindet, was für die Glaubwürdigkeit und die lokale Verbundenheit eine Rolle spielt. Im Internet gibt es viele „QR-Code-Generatoren“.


Das Wort „Flyer“ sagt eigentlich alles.

Flyer

Für print und digital (pdf). Der Flyer sollte in einer ZEITLOSEN Fassung vorliegen; dazu sollte es aktualisierte Versionen (Event-Hinweise etc) geben


Arbeiten Sie der Presse zu. Kooperation ist wichtig.

Presse-Erklärung

Eine vorbereitete Presse-Erklärung des Inhalts, wer und was Sie sind, was Ihre Ziele sind, was Ihr Hintergrund ist…


Die Regierungserklärung Ihres Unternehmens.

Ihr Statement

Was das Futuristische Manifesto einst für die Kunst war, sollte es auch für Ihre Firma geben. Was ist Ihre Philosophie? WER SIND SIE UND WAS WOLLEN SIE?


Werbebanner: nicht für die Suchmasch, nur für die Lesenden.

Banner

Ihre Banner online: Breitformat, Hochformat, Plakatformat. Alle für verschiedene Auflösungen vorbereitet


Tags sind wie Wegweiser für die Crawler. Sie verdienen Sorgfalt.

Online-Tags

Wie lauten Ihre MetaTags, Ihre ALT-Texte, Ihr online-Slogan? Gibt es einen HTML Titel für alle Ihre Webseiten oder einen Benennungs-Standard?


Das online-Image besteht aus vielen Kleinigkeiten.

Avatar

„Avatar“ ist das Bild, das sich als IHRE individuelle Darstellung im Web weiter-vererben darf. Dieses Bild steht für Sie. Häufig werden Sie Ihr Logo als Profilbild, Briefkopf und als Avatar einsetzen. Gut erkennbare Abwandlungen können jedoch auch starken Wiedererkennungs-Effekt auslösen und haben den Vorteil, sich der jeweiligen Community anpassen zu können.


Das online-Image besteht auch aus Winzigkeiten.

Favicon

Das Favicon spielt keine grosse Rolle… denkt jeder. Untersuchungen zeigen aber, dass gerade solche kleinen Schalterchen beim Publikum den Eindruck des „ALLES OK“ ausmachen. Details können wichtig sein.


Im Jahre 2017 ist facebook nach wie vor eines der wichtigsten Netzwerke.

Facebook-Seite

Legen Sie Spezifikationen fest für Ihr Profilbild, Ihr Titelbild, Ihre Facebook-Daten und Beschreibungen. Sie sollten auch eine Direktive oder Vorgabe für Ihr Verhalten bzw. Ihre individuelle Netiquette haben (neutral? humorvoll? aggressiv?)

Social Network potpourri: twitter, instagram, LinkedIn… Sie sollten auf sovielen Plattformen wie möglich vertreten sein. Das bedeutet, so viele Plattformen, wie Sie glaubhaft und mit überschaubarem Aufwand bedienen können.


Lassen Sie Ihren Account nicht als Platzhalterleiche liegen.

AKTIVITÄT!

Ihr Account muss leben – gerade soviel, dass User bemerken, es tut sich was. Es muss EINEN Stream geben, der verlässlich AKTUELLES und NEUIGKEITEN über Sie und Ihre Firma erzeugt. Ob das ein facebook-Account oder ein Blog ist, ist grundsätzlich egal.


Nichts ist wichtiger im digitalen Zeitalter als das Dingliche.

Goodies

Wenn Sie können, sollten Sie Werbemittel erzeugen lassen, die sich gut verteilen: Kulis, USB-Sticks, Lesezeichen, Notizblöcke… all das eignet sich


Das Netz ist nichts für Einzelkämpfer.

Partner

Nie war es wichtiger, Partner im Internet zu haben. Als Firma sollten Sie mit andern Firmen zusammenarbeiten, Infos austauschen und Aufträge, mit denen Sie nichts anfangen, an verlässliche Freund-Firmen weitervermitteln.


Grenzen zu überschreiten, ist nicht nur weise und offen und blabla. Es ist auch eine der wichtigsten Suchmaschinen-Techniken.

Grenzen sprengen

Eine wichtige Grenze ist die Sprachgrenze: Zweisprachigkeit sollten Sie betreiben, aber NICHT unter derselben Internet-Adresse. Auch die Zielgruppe bildet eine Grenze: suchen Sie ständig neue Märkte und Gruppierungen.


Vermehrfachung. Online-Werbung
Vermehrfachung: Online-Werbung mit Wumms

 

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