Zusammenhandel – Vorschlag für eine Aktion

Zusammen handeln für den Einzelhandel – „Zusammenhandel“

„Teile und herrsche“ war der wichtigste Satz aus dem Geschichtsunterricht. Die Großen machen die Kleinen platt, weil die Kleinen zerstritten sind. Das erlebt der Einzelhandel gerade durch Amazon. Labels wie „Buy Local“ sind sicher großartig; wenn man Kunden fragt, sind sie unbeeindruckt. Der Eindruck ist eben der, dass die Einzelhändler sich da gegenseitig gute Zeugnisse ausstellen und sie „Gütesiegel“ nennen. Zuviel der Güte, denkt der Kunde, und bestellt sich nicht nur die Pizza, sondern neuerdings auch Kleider und Zwiebeln im weltweiten Netz.

Warum ein Einkaufsnetz tragen, wenn das Netz alles herträgt?

Das Internet holt den Stubenhocker, den Parkhaus-Gebührenhasser, den rücksichtslosen Zurückgeber, den Schnäppchenjäger dort ab, wo er ist: vor der Glotze nämlich. Sekretärinnen können bei der Arbeit heimlich Schuhe kaufen, wie soll man damit konkurrieren, wenn man der Sekretärin nur Samstags, wenn sowieso alles überfüllt ist, den Laden öffnen kann und sie HINLAUFEN muss? Nach ewiger Parkplatz-Suche?

Wie man damit konkurrieren soll?

Nun, zuerst mal sollte man den gemeinsamen Feind ausmachen, und der ist NICHT die Sekretärin.

Auch nicht das Internet, denn im Internet SIND Sie ja schon.

Als Online-Werber weiß ich, dass fast alle meine Kunden so denken. Ich HABE doch eine Webseite, was soll ich denn noch groß veranstalten?!?

Nun, Ihre Webseite kommt halt gegen die Millionen Seiten, die Amazon betreibt, nicht an.

Der Vorgang ist doch stets derselbe: der Multi macht uns mit Marktmacht platt, dann übernimmt er unser Konzept. Schließlich bastelt Amazon gerade wie wild an seinem lokalen Verteilernetz, das letztendlich dann auch nichts anderes sein wird als lokale Ladengeschäfte, in denen Sie und ich zu schlechteren Bedingungen als je arbeiten und einkaufen dürfen… und zum Ausgleich platzt das Straßennetz, der Schwerlastverkehr und die Umweltverschmutzung aus allen Nähten.

Es ist ganz ähnlich wie bei den Straßencafés, die von Starbucks ausgelöscht wurden: Gleichform statt Vielfalt.

Sie können natürlich dasitzen und warten, dass es Lösungen vom Himmel regnet.

Oder Sie machen was mit anderen zusammen. Werben wollen Sie ja ohnehin. Das Budget dafür bleibt dasselbe.

Aber vielleicht schaun Sie mal nach einem besseren Wirkungsgrad? Beispielsweise ließe sich für die Weihnachtssaison sehr einfach etwas Zusammenarbeit beim Thema Weihnachtsgeschenk aufbauen.

„Zusammenhandel“ setzt darauf, die Vorteile des Kaufes vor Ortdes und des persönlichen Einkaufserlebnisses zu ZEIGEN. Im Internet. Und in der echten Welt.

Das geht am leichtesten, wenn man die Bemühungen zusammenschaltet, wie ja zB die Bierhersteller es glänzend vorgeführt haben, als die internationalen Biermarken Deutschland angriffen. Gemeinsam erreicht man immer mehr.

Wie wärs?

Infomaterial anfordern unter:

info@strohm.it

Facebook-Seite der Aktion:

https://www.facebook.com/groups/138075170068275/

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