Tipps zur elektronischen Bewerbung

Diese Tipps haben sich in der Praxis der elektronischen Bewerbung bewährt. Keine Gewähr für Vollständigkeit.

Dateiformat

Schicken Sie Ihre Bewerbung als „PDF“ ein, mit einem schwarz-weiß-Foto. (Achtung: wenn Sie sich in den USA bewerben, dürfen Sie KEIN Foto beilegen! Die Unternehmen müssen solche Unterlagen zurückschicken, ohne sie zu bearbeiten, wegen der Diskriminierungsgefahr.) „PDF“ können Sie beispielsweise aus dem kostenlosen „Open Office“ per direktem Befehl erzeugen.

Schicken Sie KEINE Word-Datei oder besser, keine Datei in einem proprietären Format – was die Personalstelle nicht problemlos öffnen kann, wird auch keinem Entscheider vorgelegt. Außerdem sehen Word-Dateien auf unterschiedlichen Computern unterschiedlich aus.

Ist ein bestimmtes Format gewünscht oder vorgegeben, halten Sie sich bitte sklavisch dran.

 

Rechtschreibung und Grammatik

… perfekt, bitte. NEUE Rechtschreibung. Und NEIN, es genügt nicht, sich einfach auf die Rechtschreibhilfe zu verlassen.

 

Lebenslauf oder „Curriculum Vitae“ (cv)

Tabellarische Lebensläufe sind selbstverständlich. Jahreszahl links, kurze Beschreibung rechts. Tabellen-Linien brauchen Sie nicht – es ist eleganter, das mit Abständen zu lösen. Beginnen Sie mit Ihrer Geburt, aber lassen Sie die Grundschule weg; professioneller Weise legen Sie den höchsten Schulabschluss, über den Sie verfügen, mit Endnote bei, dann folgt die Ausbildung (Lehre, Studium…), DANN erst kommen Zusatz-Qualifikationen und DANN können Sie Hobbies erwähnen, vorausgesetzt, diese sind wahr und für den Arbeitgeber interessant.

Anschreiben

Das Anschreiben darf eineinhalb Seiten nicht überschreiten. Mehr will kein Personaler lesen. Ich weiß das, ich hab bei Personalern nachgefragt.

Furchtbare Fehler

Die Zeit für die Bewerbung und das Geld fürs Porto können Sie sich wirklich einfach sparen, wenn

– Sie nicht genau die Qualifikation haben, die in der Stellenanzeige gewünscht ist

– Sie nicht dem gesuchten Bewerber-Typus entsprechen (Frau gesucht, Mann bewirbt sich…)

– Ihre Unterlagen nicht vollständig sind

– Sie nicht hundertprozentig sofort voll einsatzfähig sind

Man macht sich keine Vorstellung davon, wie wütend Personalchefs über nutzlose Unterlagen werden. Wenn Sie jemand ärgern wollen, bitte – aber mir persönlich wäre es die Briefmarke nicht wert….

 

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