Exklusiv: SEO transparent. Wie Suchmaschinen-Beeinflussung funktioniert (0)

Dieser Artikel ist der erste Teil eines SEO-Experimentes zur Bekanntmachung eines Markennamens.

Die SEO Ausgangsposition

Seit Dezember 2014 führt meine Agentur die Online-Kampagne für ein Startup aus Ravensburg: Wick Lebensart.

Diese Kampagne beginnt, da es sich bei der Firma um einen Newcomer handelt, ganz von vorn. Wir wollen an diesem Beispiel zeigen, wie Online Werbung funktioniert und wie man Suchmaschinen beeinflussen kann.

Ein paar Worte zur Kompatibilität

Die Agentur „A reading robot“ arbeitet mit den Schwerpunkten Content und Image – das heißt, es werden durch echte, originäre Inhalte Marken und Image-Positionen erarbeitet, deren Glaubwürdigkeit dann an weitere Projekte weitergegeben wird.

Dementsprechend wichtig ist es, thematisch deutlich zu bleiben. Die Agentur versucht, nur mit Firmen zusammenzuarbeiten, die ein positives Image auch tatsächlich ausfüllen können. Umweltschutz oder wenigstens Umweltverträglichkeit, Bodenständigkeit, Sozialverantwortung, all dies sind Kriterien, die dabei beachtet werden. Dies dient auch dazu, den gesamten Webseitenpark den Suchmaschinen gegenüber in ein glaubwürdiges und einheitliches Licht zu stellen. Die Agentur „a reading robot“ hat dazu auch eine Selbstverpflichtung veröffentlicht.

Die Lifestyle-Firma „Wick Lebensart“ passte hier gut: die Firma konstruiert ihre Marke um Fairness und Qualität, arbeitet mit lokalen Betrieben und Marken aus dem Bereich Lifestyle zusammen und versucht, heimische Produkte aus politischen, sozialen und ökologischen Gesichtspunkten zu stärken.

Die Marke Wick hatte jene Anfangsprobleme, die für das e-Business mittlerweile leider typisch sind – die ewig gleiche Onlineshop-Affäre. Hauptsächlich durch Falschberatung war folgende Situation entstanden:

  • Es bestanden mehrere Internet-Auftritte, die zum Teil doppelte Information (duplicate content) aufwiesen
  • das Shop-System war nicht in der Suchmaschine verzeichnet
  • der roll-out des Online-Shop war ohne vollständigen Test erfolgt.

Kurz, die Katastrophe. Zu Beginn ist es eigentlich ideal, wenn alles so richtig schön mies ist. Denn jede positive Situation, die in der Zukunft eintreten wird, kann nur auf die Agentur-Arbeit zurückzuführen sein – wodurch diese Kampagne sich bestens dazu eignet, die Wirksamkeit der eigenen Maßnahmen mal ordentlich zu überprüfen – und vorzuführen.

Nachdem die grundlegendsten Probleme behoben waren, war die Lage wie folgt:

  1. Es bestand eine Plattform aus Lifestyle-Webseite und angeschlossenem, voll funktionierendem Webshop, mit zwei URLs unter derselben TLD und ähnlichem, aber nicht identischem Design. Die CI wurde durch das Logo und die Firmenfarben gewahrt.
  2. Die Seite war in der Suchmaschine angemeldet (per Kontrolldatei), der Shop war suchmaschinenfreundlich eingestellt und der vollständige Shop war (mit ca. 300 Artikelseiten) auch unter der Hauptdomain bekannt.
  3. Eine Werbeplattform aus Accounts in den wichtigsten sozialen Netzwerken und diversen dienenden Webseiten war geschaffen worden und erreichte rasche Erfolge dabei, aktuelle Meldungen bezüglich des Shop zu annoncieren.

Das ist die Ausgangsposition, aus der heraus wir die eigentliche Online-Kampagne aufnehmen. Stand: Februar 2015.

 

Abkürzungen in diesem Artikel:

CI = Corporate Identity

TLD = Top Level Domain, also der letzte Teil einer Internet-Adresse (.de, .com, .info usw. In http://www.wick-lebensart.de ist also „.de“ die TLD und gibt an, dass es sich um eine deutsche Seite handelt)

SEO = Search Engine Optimization, Suchmaschinenoptimierung oder die Erstellung von Inhalten, die suchmaschinen-freundlich sind, also möglichst gut erfasst werden

Fachbegriffe in diesem Artikel:

Rollout oder Roll out: Das eigentliche Publizieren, Versenden, Verschiffen oder Ausliefern des Produkts. Bei Webseiten bedeutet das, dass die Webseite „hochgeladen“ wird und dann auf dem Server liegt und für jeden, der die Internet-Adresse eingibt, sofort angezeigt wird. Gleichbedeutend ist es, wenn man mit einer Webseite „live“ geht.

Duplicate Content: Google sucht möglichst eindeutige Treffer. Findet es identische Inhalte (Content) an mehreren Stellen, so bedeutet dies, dass alle gefundenen Treffer sich ihre Relevanz mit den übrigen Fundstellen teilen und dadurch weniger wichtig sind. Deshalb ist das „Abschreiben“ größerer Textblöcke von fremden Seiten gleichzeitig besonders gemein (weil man den anderen herabstuft) und ziemlich nutzlos (weil man selbst nur geringe Relevanz gewinnt).

 

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