Sie posten in Google+? Vorsicht, Suchmaschine!

Beiträge in sozialen Netzwerken schlagen nicht nur indirekt zur Suchmaschine durch. Gerade Google+ wird von Google voll erfasst.

Das ist ein Unterschied zu facebook. Was man dort schreibt, bleibt aus der Suchmaschine zunächst draußen. Daher posten viele User fröhlich Meinungen und Inhalte, die zwar für ihre Facebook-Freunde gedacht sind, aber nicht für das allgemeine Publikum.

Beispiel. Fußballfans mögen auf Facebook für ihren Verein johlen und poltern und vielleicht auch gegnerische Vereine schlechtreden. Das soll aber nicht jeder Kunde oder Geschäftspartner sehen, der womöglich zu einem ganz anderen Verein hält.

Gleiches gilt für politische und weltanschauliche Äußerungen.

Tatsächlich werden die Einstellungen zur „Privatheit“ elegant unterlaufen, wenn zwar im Sozialen Netzwerk nur meine Freunde lesen können, was ich denke, in der Suchmaschine aber einfach jeder mein Posting sehen kann.

Das ist einerseits praktisch, weil auf Facebook manche der eigenen Postings nur nach lästigem und zeitraubendem Gescrolle zu finden sind.

Andererseits macht man sich nicht bei jedem Posting permanent bewusst, dass ein jeder, der den Namen des Postenden in Google eingibt, mitlesen wird.

Hier hilft die alte Idee der Datenschützer, einen Nickname zu verwenden. Dies ist nach wie vor die sinnvollste Weise, den Kreis der Lesenden zu begrenzen. Wird dies von den Betreibern der sozialen Netzwerke untersagt oder unmöglich gemacht, werden langfristig sicher manche Menschen auf die Nutzung verzichten oder lieber wieder zum real existierenden Kaffeeklatsch zurückkehren…

ich jedenfalls.

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